Aus der Geschichte des Familienzentrums

"Casa Magnus Niedermarsberg"

 

 

Im Jahre 1932 BAUTE DIE Stadt Marsberg neben dem Christopherushaus (Wanderarbeitsstätte) eine Baracke für den freiwilligen Dienst (F.A.D.). Zwei Jahre später wurde der F.A.D. nach Bredelar verlegt. Auf Antrag von Herrn Propst Hagemann versetzte die Stadt die Baracke auf den Turnplatz, wo sie als Kindergarten dienen sollte.

Sie wurde z.T. neu gebaut, z.T. restauriert. Träger des Kindergartens wurde der Herr Propst, der mit der Stadt zunächst einmal auf 15 Jahre Einen Vertrag schloss. Am 17. Mai 1934 wurde der Kindergarten feierlich eingeweiht; Schwester Natalis war die „Kindergärtnerin“.

 

Ca. 30 Jahre später, in den sechziger Jahren, musste ein neuer Kindergarten her. Die Stadt stellte das Areal des alten Turnplatzes zur Verfügung. Die Kirchengemeinde kaufte das 2679 Quadratmeter große Gelände und ein neues Gebäude wurde erbaut: in einem eingeschossigen Flachdachbau wurde Platz geschaffen für insgesamt 100 Kinder, aufgeteilt in vier Gruppen.

 

Aufgrund der sich ständig ändernden Lebenssituation der Kinder und den gewachsenen pädagogischen Ansprüchen, wurde das vorhandene Gebäude für nicht mehr ausreichend befunden. Nach zahlreichen Gesprächen, Verhandlungen, Anträgen und langwierigen Genehmigungsverfahren konnte endlich ein großer Umbau und eine Erweiterung des Gebäudes, unter Einbeziehung der ehemaligen Frauen- und Mütterbildungsstätte realisiert werden. 

 

 

Der gesellschaftliche Wandel bringt neue Herausforderungen an Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern mit sich. Dies bedeutet, dass Eltern und Kinder Hilfe bei der Bewältigung der an sie gestellten Aufgaben benötigen. Die Weiterentwicklung der Tageseinrichtung für Kinder zu Familienzentren mit dem Ziel, Eltern und Kindern ein ganzheitliches Angebot zu machen, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungs- und Bildungsaufgaben zu stärken und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, ist deshalb der richtige Weg.

Unsere Einrichtung möchte sich dieser Aufgabe auf der Grundlage des kath. Glaubens und geprägt durch das christliche Menschenbild stellen. Das Gemeindeleitbild „Damit auch morgen noch Gemeindeleben möglich ist“ verlangt, diese Aufgabe in den Blick zu nehmen: Die Zukunft der Kinder und Familien ist die Zukunft der Gemeinde.

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